Now You See Me – Filmkritik

Review of: Now You See Me

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4
On 11. Juli 2013
Last modified:12. Juli 2013

Summary:

„Now You See Me“ ist vor allem eines: ein gute Show. Tiefgang darf man sich hier keinen erwarten, aber immerhin gute Unterhaltung. Macht ja schließlich auch Spaß, guten Schauspielern bei der Arbeit zuzusehen. In den Nebenrollen tümmeln sich nämlich auch noch Morgen Freeman und Michael Caine.

„Abrakadabra“ oder „Simsalabim“ war gestern. In Louis LeterriersNow You See Me“ sorgen die „The Four Horsemen“ für eine fantastisch-magische Show, Las Vegas Style.

Bibi Blocksberg würde sich in ihren Besenstiel beißen. Sie kann zaubern, aber auf die Idee eine Bank auszurauben, ist sie noch nicht gekommen. „The Four Horsemen“ (Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Isla Fisher und Dave Franco) tun genau das: sie rauben bei einer ihrer Shows eine französische Bank vor den Augen des begeisterten Publikums aus. Das gestohlene Geld behalten sie nicht, sondern lassen es von der Decke regnen. Klar, dass dieser Trick Wellen schlägt. FBI-Agent Rhodes (Mark Ruffalo) und seine neue Partnerin Alma Dray (Mélanie Laurent) sind dem Illusionisten-Quartett auf der Spur. Diese scheinen ihnen jedoch immer ein paar Schritte voraus zu sein. Kein Wunder, der nächste Coup steht schon in den Startlöchern…

„Now You See Me“ ist vor allem eines: ein gute Show. Tiefgang darf man sich hier keinen erwarten, aber immerhin gute Unterhaltung. Macht ja schließlich auch Spaß, guten Schauspielern bei der Arbeit zuzusehen. In den Nebenrollen tümmeln sich nämlich auch noch Morgen Freeman und Michael Caine. Es sind etwas zu viele Charaktere, um sich wirklich mit diesen auseinanderzusetzen, aber das spannende Katz-Maus-Spiel mit dem FBI entschädigt für so manche Unlogik und/oder Charakterschwächen. Bei all dem Spaß ist es jedoch Schade, dass einem das Ende dann einfach vor die Füße geworfen wird. Der ganze Spannungsaufbau verpufft mit einem etwas dämlichen Schluss…

„Now You See Me“ ist für alle Zauberlehrlinge, die Spaß an Popkultur haben. Nachdem eine Las Vegas Show momentan sehr weit weg erscheint, kann man einfach das nächstgelegene Kino ansteuern und 115 Minuten Las-Vegas-Flair erleben. Dem Ende hätte jedoch dann doch etwas mehr „Magic“ gut getan…

Bewertung:
4 von 5 Filmrollen