Pacific Rim – Filmkritik

Review of: Pacific Rim

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Rating:
2
On 19. Juli 2013
Last modified:19. Juli 2013

Summary:

Außerirdische Riesenkreaturen – auch Kaiju genannt – aus dem Pazifischen Ozean bedrohen die Menschheit. Wissenschaftler entwickeln daraufhin riesige, überdimensionale Maschinen, auch „Jaeger“ genannt, die von zwei Menschen gesteuert werden, um es mit den Monstern aufnehmen zu können.

Giant Robot vs. Giant Monster. Transformers with people in it. Jurassic Ocean. Who let the Kaijus out? Godzilla from the sea. Ocean Runner. All das beschreibt „Pacific Rim“ ganz gut.

Okay. In diesem Film geht es um monsterähnliche „Aliens“, die aus einem Portal aus dem Meer kommen und gegen gigantische, von Menschen gesteuerten, Robotern kämpfen. Wer schaut sich so etwas überhaupt an fragt ihr euch? Natürlich wir! Weil immerhin Guillermo del Toro drauf steht…

Außerirdische Riesenkreaturen – auch Kaiju genannt – aus dem Pazifischen Ozean bedrohen die Menschheit. Wissenschaftler entwickeln daraufhin riesige, überdimensionale Maschinen, auch „Jaeger“ genannt, die von zwei Menschen gesteuert werden, um es mit den Monstern aufnehmen zu können. Das klappt am Anfang auch ganz gut. Doch die Godzilla-ähnlichen Aliens sind nicht komplett vertrottelt: sie lernen mit der Zeit die Schwächen der (Menschen-)Roboter kennen und setzen diese gegen sie ein. Das Jaeger-Programm ist somit nicht mehr wirklich erfolgreich und soll eingestampft werden. Doch Marshall Stacker Pentecost (Idris Elba) glaubt an das Programm und holt einen der besten Captains, Raleigh Becket (Charlie Hunnam), zurück ins Boot. Gemeinsam mit der noch unerfahrenen Pilotin Mako Mori (Rinko Kikuchi) versuchen sie ein letztes Mal die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

Guillermo hat Spaß daran, riesige Roboter gegen Monster kämpfen zu lassen. Das spürt man im Film. Bei den Charakteren schaut es schon ganz anders aus. Die Männer im Film schauen sich alle irgendwie zum verwechseln ähnlich, Hauptdarsteller Charlie Hunnam ist ja ganz lieb, sein Charakter Raleigh Becket ist genauso lieb zu seiner neuen Co-Piloten, die sich natürlich sofort in ihn verguckt. Würde auch noch niemanden stören, wären da nicht diese klischeehaften Dialogszenen. Ach Gott. Hat Guillermo niemand gesagt, dass nicht alle asiatischen Frauen schüchtern und mit gesenktem Blick Männer (oben ohne) anstarren? Immerhin darf sie kämpfen. Gegen gigantische, Dinosaurier-ähnliche Riesenkreaturen. Die Monster sind sehr gut animiert (genauso wie die riesigen Roboter) und ab und zu merkt man sogar, dass Guillermo dahintersteckt. Sonst strotzt der Film nur so von Heldenmusik und Heldengeschichten. Wer’s mag…

„Pacific Rim“ ist nur was für Actionliebhaber, die kein Problem mit kitschigen Dialogen haben und gerne auch mal gegen Monster kämpfen würden. Ein bisschen Spaß macht das ja auch. Immerhin halten sich die Schlachtszenen gegenüber den sonstigen Szenen die Waage. Es gibt nichts schlimmeres, als ständig langweilige, CGI-animierte Kämpfe zu filmen und die Geschichte zu vernachlässigen. Das ist hier nicht der Fall, mein Fall ist es trotzdem nicht.

Bewertung:
2 von 5 Filmrollen